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Funktionelles Training

ANDY PREß · FREITAG, 17. FEBRUAR 2017

Funktionelles Training ist gegenwärtig aus der Trainingslehre nicht mehr wegzudenken und stellt längst nicht nur einen Trend dar. Aufgrund neuester Erkenntnisse in den Bereichen der Trainingswisschenschaft und der Rehabilitation ist es die Methode der Zukunft im Bereich der Leistungssteigerung. Viele Trainer stellen immer noch die rohe Muskelkraft in den Vordergrund, wobei aber einzig die funktionelle Kraft wertvoll ist.

Das funktionelle Training bedeutet zweckmäßiges Training und ist ein Trainingsprogramm für alle Sportarten. Es beinhaltet sowohl Übungen zum Aufwärmen als auch für die unterschiedlichen Phasen des Kraftaufbaus.

Im Vergleich zum Krafttraining am Gerät, wo das Kraftgerät die Stabilisierung für den Trainierenden übernimmt, da das Gewicht auf einer fest vorgegebenen Bahn bewegt wird, muss der Sportler beim funktionellen Trainieren praktisch selbst für Stabilität im Bewegungsablauf sorgen. Hinzu kommt, dass funktionelle Übungen komplexe Bewegungsabläufe beinhalten, die mehrere Muskelgruppen und Gelenke gleichzeitig beanspruchen.

"Bewegungen, die nur einen einzigen Muskel isoliert beanspruchen, sind als unfunktionell zu bezeichnen. Funktionelle Bewegungsformen integrieren immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig." (Gambetta und Gray 2002, §13)

Funktionelles Training beinhaltet Übungen, bei denen der Trainierende mit beiden Füßen auf dem Boden steht und von keinem Kraftgerät unterstützt wird. Dabei lernt er, sein eigenes Körpergewicht zu halten und sich in den verschiedensten Stellungen zu stabilisieren bzw. auszubalancieren. Häufig kommt als Widerstand das eigene Körpergewicht zum Einsatz. Diese Übungen verbessern die Stabilität, Kraft, Balance und Schnellkraft und - ganz wichtig - sie mindern das Verletzungsrisiko.

Funktionelle Übungen bestehen oft aus Kniebeugen und Ausfallschritten für die Beinmuskulatur sowie Stoß- und Ziehbewegungen für den Oberkörper. Um nach und nach den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, werden die Übungen einbeinig ausgeführt und der Untergrund wird schrittweise instabiler.

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